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24.01.2019

RICHTIGSTELLUNGEN ZUM ARTIKEL: „BÖSE BÄRCHEN“

Grafschaft, 24. Januar 2019. Der im „manager magazin“ 2/2019 erschienene Artikel „Böse Bärchen“ enthält unwahre Behauptungen, unberechtigte Vorwürfe und Darstellungen, die unvollständig sind. Damit wird ein völlig verzerrtes Bild der HARIBO-Unternehmensgruppe und einzelner Unternehmensvertreter gezeichnet. 

Die gegen HARIBO erhobenen Vorwürfe im Artikel folgen der einseitigen Darstellung von Eric Hahn von unserem ehemaligen Distributeur Aquarius in Südkorea, mit dem wir in einem Rechtsstreit über nicht bezahlte Rechnungen für von HARIBO gelieferte Ware stehen. Die Vorwürfe in dem Artikel sind haltlos und im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit zu bewerten.

Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich, dass wir uns stets an geltende Regulierungen und Vorschriften halten und diesbezüglich im engen Austausch mit Behörden stehen. Dabei ist Transparenz für die Verbraucher für uns wesentlich.

Ferner weisen wir darauf hin, dass HARIBO nicht „den Fiskus prellt“ oder „umgeht“, wie das manager magazin mutmaßt, und dies auch zu keiner Zeit getan hat. Wir sind empört und weisen den Vorwurf entschieden zurück. Der Sitz der Unternehmensgruppe ist in Grafschaft, Rheinland-Pfalz. Die Ansiedlung dort war eine bewusste Entscheidung und ein Bekenntnis zum Standort Deutschland. Wir versteuern unsere Einkünfte in Deutschland, einschließlich der Lizenzeinnahmen aus den weltweiten Markenumsätzen.

Als weltweiter Marktführer im Bereich Fruchtgummi und Lakritz ist das Vertrauen in die Qualität unserer Produkte und in uns als Unternehmen essentiell. Unser Wert „Vor allem Qualität“ gilt nicht nur für unsere Produkte, sondern ist auch Maßstab für all unser Handeln als Unternehmen.

HARIBO weist die in dem Artikel erhobenen Vorwürfe zurück:

Das manager magazin stellt in den Raum, HARIBO habe über sein Tochterunternehmen HARIBO ASIA PACIFIC Pte Ltd „den Fiskus geprellt“ oder „prellen“ wollen.

Wir sind empört über diesen Vorwurf und weisen ihn entschieden zurück. Wir haben nie den „Fiskus geprellt“ und auch nie die Absicht, dies zu tun. Die HARIBO ASIA PACIFIC Pte Ltd war zu keinem Zeitpunkt eine „Briefkastenfirma“, wie das manager magazin behauptet. Die Gesellschaft befindet sich seit 2013 im kontinuierlichen Aufbau mit zunächst drei, inzwischen aber mehr als zehn Mitarbeitern vor Ort.

Der Aufbau von Vertriebsgesellschaften im Ausland hat keine steuerlichen Gründe. Der Grund ist die Nähe zu Markt, Kunden und Verbrauchern sowie zu qualifiziertem Personal mit einschlägiger Marktkenntnis. Wir verfügen deshalb in wichtigen Absatzmärkten in Europa und außerhalb Europas über eigene Vertriebsgesellschaften, um mit eigenen Mitarbeitern vor Ort unsere Kunden und Distributionspartner bestmöglich zu betreuen. Daher haben wir seit 2013 unser Asiengeschäft in der HARIBO ASIA PACIFIC Pte Ltd gebündelt.

Der Sitz der Unternehmensgruppe ist in Grafschaft, Rheinland-Pfalz. Die Ansiedlung dort war eine bewusste Entscheidung und ein Bekenntnis zum Standort Deutschland. Wir versteuern unsere Einkünfte in Deutschland, einschließlich der Lizenzeinnahmen aus den weltweiten Markenumsätzen.

Das manager magazin behauptet, HARIBO habe beabsichtigt, falsch etikettierte Produkte zu verkaufen, um gesetzliche Regelungen zu umgehen.


Dieser Vorwurf ist falsch. HARIBO legt bei allen Produkten weltweit größten Wert auf die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben zu den in Verkehr gebrachten Produkten, insbesondere auf eine vollständige und korrekte Produktkennzeichnung. Es stand insbesondere zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, unzureichend gekennzeichnete Produkte aufgrund niedriger gesetzlicher Standards unverändert in Afrika oder in Korea auf den Markt zu bringen.

Die Darstellung des manager magazins ist völlig verzerrt und irreführend. In dem genannten Fall war das Zutatenverzeichnis auf den gelieferten Beuteln mit Bezug auf zwei Pflanzenkonzentrate in der koreanischen Sprache korrekt, jedoch nicht im Deutschen. Die Ware selbst war auch einwandfrei. Sie wurde von HARIBO auf eigene Kosten durch ein Fachunternehmen entsorgt.

HARIBO hat dem manager magazin bereits im Vorfeld der Berichterstattung ausführlich mitgeteilt, warum es sich um einen normalen Geschäftsvorgang handelt. Das manager magazin macht daraus gleichwohl eine dubiose Methode. Dies hat in unseren Augen mit Qualitätsjournalismus nichts zu tun.

In dem Artikel wird der Vorwurf erhoben, HARIBO fördere Parallelimporte.

Der Vorwurf, HARIBO fördere Parallelimporte, ist haltlos. Für HARIBO sind Parallelimporte seiner Produkte hinderlich, da diese den Markenaufbau erschweren und die Verkehrsfähigkeit der Waren nicht gewährleistet ist. Es entspricht daher nicht der Unternehmensstrategie von HARIBO, Parallelimporte zu fördern. Es bestehen jedoch nur beschränkte rechtliche und faktische Möglichkeiten, Parallelimporte zu verhindern.

Parallelimporte treten unserer Erfahrung nach immer dann auf, wenn der lokale Markt aufgrund mangelhafter Markterschließung und nicht marktgerechter Preisgestaltung der lokalen Distributeure nicht angemessen mit unseren Waren beliefert wird, so dass sich ein Parallelimport für andere Unternehmen finanziell überhaupt lohnt. Die Feststellung, dass es insbesondere nach Korea in beträchtlichem Umfang Parallelimporte gegeben hat, war für uns daher ein Grund, unsere Zusammenarbeit mit unserem damaligen Distributeur Aquarius zu überprüfen. Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem neuen Distributionspartner in Korea, Samkyoung, in deren Folge Parallelimporte allem Anschein nach deutlich zurückgegangen sind, bestätigt dieses Vorgehen.

Das manager magazin wirft HARIBO vor, der Firma Aquarius und indirekt auch der koreanischen Lebensmittelbehörde MFDS fälschlicherweise per Brief mitgeteilt zu haben, Röntgengeräte für die Erkennung von Fremdkörpern zu verwenden, und dies trotz Hinweis des ehemaligen Geschäftspartners Aquarius nicht richtiggestellt zu haben.

HARIBO setzt zur Fremdkörper-Detektion keine Röntgengeräte ein, sondern Verleseanlagen, die sowohl optisch als auch über verschiedene Lichtspektren inspizieren. Röntgengeräte wären in dem vorliegenden Fall nicht funktionsfähig, da Fruchtgummi und etwaige Fremdkörper (z.B. Holz) eine ähnliche Dichte haben und daher durch Röntgengeräte nicht verlässlich vom Produkt unterschieden werden können. Eine bewusste Falschangabe gegenüber der Behörde wäre daher völlig sinnlos, da wir sogar eine wirkungsvollere Inspektionsmethode einsetzen.

HARIBO ASIA PACIFIC Pte Ltd hat über ihre koreanischen Anwälte Kontakt mit der Lebensmittelbehörde aufgenommen, um den Sachverhalt zu klären, eine Richtigstellung des Briefes ist erfolgt. Von Seiten der Behörde kam es weder zu Rückfragen noch zu Beanstandungen. Im Dezember 2017 folgte auch eine routinemäßige Inspektion des Bonner Werkes durch die koreanische Lebensmittelbehörde. Die Inspektion endete erwartungsgemäß ohne jegliche Beanstandungen.

Für HARIBO haben Produktsicherheit und die Transparenz und Kontrolle der Produktionsvorgänge allerhöchste Priorität. HARIBO kooperiert weltweit mit sämtlichen Lebensmittelbehörden und gewährt ständig Einblick in die Produktionsstätten. HARIBO arbeitet mit modernsten automatisierten Kontrollapparaten, z.B. zur Fremdkörper-Detektion, um den höchsten Standard an Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.


Pressekontakt

HARIBO-Unternehmensgruppe
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Mail:

Seit fast einem Jahrhundert begleiten die bunten Süßigkeiten von HARIBO Generationen von Menschen. Das Familienunternehmen, das in dritter Generation geführt wird, feiert im Jahr 2020 sein 100-jähriges Jubiläum. Am 13. Dezember 1920 ließ Gründer Hans Riegel das Unternehmen HARIBO GmbH & Co. KG ins Bonner Handelsregister eintragen – heute ist HARIBO Weltmarktführer im Fruchtgummi- und Lakritz-Segment. Seither steht HARIBO, ein Akronym für HAns RIegel Bonn, für Freude, Vielfalt und Nasch-Spaß bei Jung und Alt. Das von Hans Riegel im Jahre 1922 kreierte Fruchtgummi-Produkt „Tanzbär“ ist heute die Kultfigur von HARIBO und als Goldbär weltberühmt. Alleine 100 Millionen Goldbären werden täglich weltweit produziert. Die kontinuierliche Markenführung unter höchster Qualitätskontrolle sowie das Vertrauen der Verbraucher machen einen großen Teil der langjährigen Erfolgsgeschichte an 16 Produktionsstandorten in zehn Ländern aus. Weltweit beschäftigt HARIBO über 7.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen gibt es unter www.haribo.com.



HARIBO Pressemitteilung Richtigstellung manager magazin 2 2019 

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